Alle Beiträge von Reinhard Dobat

Ich bin Organisationsentwickler, Entscheidungscoach und Künstler. Hier stelle ich meine aktuelle Objekte und kreativen Projekte vor. Sie verbinden Beratung, Entscheidungsfindung und künstlerische Objekte.

Schwierige Entscheidung – wann muss ich von mir aus kündigen?

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Immer mehr Mitarbeiter sind mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden

Laut der jährlich durchgeführten Gallup-Studie zur Arbeitszufriedenheit machen 67 Prozent der Deutschen nur „Dienst nach Vorschrift“. Und der Anteil der Arbeitnehmer, die „innerlich gekündigt“ haben, liegt bei 17 Prozent. Demnach hat jeder sechste Mitarbeiter bereits seine „innerliche Kündigung“ mit sich ausgemacht. Auch die Gründe dafür sind schnell gefunden:
Hauptursache für die innerliche Kündigung sei laut Gallup eine mangelhafte Personalführung: Viele Arbeitnehmer steigen hoch motiviert in ein Unternehmen ein, werden aber über einen längeren Zeitraum desillusioniert und resignieren schließlich. Die wichtigste Rolle spielt dabei fast immer der direkte Vorgesetzte. Von ihm oder ihr kommen oft zu wenig konstruktive Kritik, Anerkennung und Unterstützung – und das bei starker Arbeitsverdichtung und knapper Personaldecke. (Quelle: www.gallup.com)

Laura: Kündigen oder ausharren

Seit der neue Abteilungsleiter da ist, wird Laura immer unzufriedener mit ihrer Arbeit.
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Freiheit und Toleranz in der Partnerschaft – wie weit kann ich gehen?

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Fotonachweis: mackerin /photocase.de

Es gibt viele Gründe, warum Partnern eine langfristig stabile und erfüllende Partnerschaft gelingt. Ein Aspekt zieht sich dabei durch alle Erfahrungsberichte, Beziehungs-Ratgeber und die wissenschaftliche Erforschung von Paarbeziehungen: Langfristig glücklichen Paaren ist es gelungen, eine für sie passende Balance von

  • Nähe, Vertrautheit , Toleranz, Zurückstecken und
  • Distanz, Eigenständigkeit, Selbstentfaltung

zu finden.

Ein ständiger Balance-Akt

Die Balance von Freiheit und Bindung, von Nähe und Distanz zu finden, ist ein fortwährender Balanceakt. Am Anfang einer Beziehung steht oft die Suche nach Nähe, Vertrautheit und Zusammensein im Vordergrund. Dabei kann es sein, dass es einem oder beiden Partnern schwerfällt, sich dem Partner wirklich anzuvertrauen. Oder genau umgekehrt: Ein Partner sucht ständige Nähe und bedrängt dadurch den anderen. Paare bleiben zusammen, wenn sie eine für beide befriedigende Balance von Nähe und Eigenständigkeit finden.

Wenn die Beziehung vorangeschritten ist, ergibt sich mehr Raum zur persönlichen Selbstentfaltung.
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Entscheidung – Die Beziehung geht zu sehr auf meine Kosten!

Auf meine Kosten
Manchmal hat in engen Beziehungen (Freundschaften, Paarbeziehungen, Familienbeziehungen…) einer oder mehrere der Beteiligten das Gefühl, dass die Beziehung auf seine/ihre Kosten gelebt wird (und das ist dann nicht nur finanziell gemeint). Geben und Nehmen stehen nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Wie soll man sich dann entscheiden?
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Entschiedenheit – auf jeden Fall am eingeschlagenen Weg festhalten?

Entscheidung Entschiedenheit
Die Eigenschaft, ohne langes Zögern zu entscheiden und bei der Entscheidung zu bleiben, wird als Entschiedenheit bezeichnet. Die Gegenbegriffe dazu wären Unentschlossenheit und Wankelmütigkeit.
Dazu gehören

  • ohne langes Zaudern entscheiden
  • konsequent bei Entscheidungen bleiben zu können
  • sich nicht durch Schwierigkeiten vom Ziel abbringen zu lassen
  • beständig sein und eine klare Linie verfolgen.

Zwei Formen von Entschiedenheit

1. Angst der Mitte überwinden – am eingeschlagenen Weg festhalten

Im Beitrag über die „Angst der Mitte“ habe ich darüber geschrieben, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist und dazu verführen kann, eine einmal aus guten Gründen getroffene Entscheidung wieder rückgängig zu machen. Obwohl es keine entscheidende neue Gründe gibt, die ursprüngliche Entscheidung zu revidieren. In solchen Situationen gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende zu führen.
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Nach Uganda zu gehen – das ist aber eine mutige Entscheidung!

Mutige Entscheidungen treffen

Jenseits der vertrauten Wege

Unter „mutigen Entscheidungen“ versteht man solche Entscheidungen, die mit dem Aufbruch ins Unbekannte verbunden sind. Dabei kann man sich nur auf wenige sichere Fakten stützen. Die Auswirkungen der Entscheidung lassen sich schlecht abschätzen und sind kaum mehr rückgängig zu machen. Die Komfort-Zone des Vertrauten, Bekannten, Überschaubaren muss verlassen werden. Es müssen schwer abschätzbare Risiken eingegangen werden und bisher geltende Beschränkungen und persönliche Grenzen überschritten werden.

Typische Situationen

Typische Situationen, in denen mutige Entscheidungen gefordert sind:

  • Soll ich mich von meinem Partner trennen, obwohl es doch manchmal noch ganz gut geht?
  • Soll ich eine verantwortungsvollere Leitungsposition annehmen, obwohl ich mich dem vielleicht nicht gewachsen fühle?
  • Soll ich meine unbefriedigende Arbeitsstelle kündigen, obwohl ich noch keine neue Stelle habe?
  • Soll ich meinen Traum von einer Nepalreise angehen, obwohl ich nicht weiss, wie ich das finanzieren kann?
  • Soll ich meinem neuen Freund nach Saudi-Arabien folgen?
  • Soll ich in meinem Alter nochmal anfangen zu studieren?

Langes Grübeln und Analysieren hilft hier nicht weiter

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Trennung vom Partner(in) – Angst die Entscheidung später zu bereuen

Angst-Trennung

Was ist, wenn ich mich von meinem Partner trenne und dann nach einiger Zeit merke, dass ich ihn doch noch liebe?

Dies ist die am häufigsten gestellte Frage, wenn es darum geht, sich von einem Partner zu trennen. Darin drückt sich die Angst aus, eine Entscheidung zu treffen, die sich im Nachhinein vielleicht als falsch herausstellt. Vor allem wenn ein „Neuer/eine Neue“ im Spiel ist, bei dem oder der sich erst noch herausstellen muss, ob die anfängliche Verliebtheit tatsächlich trägt. Im Augenblick sieht alles super aus, aber…
Oder fühle ich mich dann doch wieder zu dem „Alten/der Alten“ hingezogen, habe mir aber durch die Trennung alles verbaut? Denn so schlecht ist es ja jetzt auch nicht, obwohl…

Diese Gedanken der Angst drehen sich im Kreise und machen eine Entscheidung unmöglich. Fazit: „Ich bin entscheidungsschwach, ich kann mich einfach nicht entscheiden!“

Angst verengt

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Über meine Wirkung auf andere entscheide ich selbst – oder doch nicht?

Entscheidung Wirkung

Warum bin ich beim ersten Abendessen mit Helge so gehemmt?

Auf dem Weg zum ersten Abendessen mit ihrem neuen „Bekannten“ gehen Monika viele Gedanken durch den Kopf. Sie erinnert sich an vergleichbare Situationen in der jüngsten Vergangenheit, in denen die Begegnung nicht gut gelaufen ist. Typisch, denkt sie, das war schon bei meiner ersten Liebe in der Schule so, wo sie böse abgeblitzt ist. Ihre Schritte werden immer zögerlicher. Als sie schließlich zum Tisch kommt und Helge begrüßt, ist sie innerlich wieder die picklige Teenagerin, von der die Jungs damals nichts wissen wollten…und heute bestimmt auch nicht. Dabei sieht sie hinreißend aus, was auch Helge nicht verborgen bleibt. Im Laufe des Essens will jedoch kein anregendes Gespräch zustande kommen. Monika ist gehemmt, was sonst nicht ihre Art ist. Helge ist ein toller Typ, aber sie ist offensichtlich nicht attraktiv genug für Männer wie Helge…

Typische Situationen, in denen es auf die Wirkung als Person ankommt

Das erste Abendessen mit der neuen Bekanntschaft, das Vorstellungsgespräch für eine neue Arbeitsstelle, die Präsentation des neuen Projekts vor dem Vorstand, der erste Besuch bei den Schwiegereltern…. solchen Situationen ist gemeinsam, dass es auf die Wirkung als Person ankommt.

Kann ich diese Wirkung beeinflussen? Weiterlesen

Entscheidung für den (falschen) Beruf – was tun?

Falsche Entscheidung Beruf

Drei typische Situationen, in denen die Frage nach der Berufsentscheidung eine Rolle spielt

Jemand wechselt die Stelle, weil er /sie unzufrieden ist oder weil mit einer neuen Stelle besser Möglichkeiten oder mehr Verdienst verbunden sind. Das ist heute normal. Immer häufiger jedoch zweifeln Menschen auf Grund ihrer Berufserfahrungen an ihrer grundsätzlichen Berufswahl. Diese Grundsatz-Frage stellt sich besonders an drei Stationen des Berufslebens.

1. Entscheidung für einen Berufsweg nach dem Schulabschluss

Die Schule ist beendet (mit oder ohne Abschluss, mit oder ohne Studienberechtigung). Nun geht es um die Frage: Was mache ich jetzt? Weiterlesen

Schlechte Gewohnheiten ablegen (III): Mentale Überblendtechnik („Sssswish“) – oder das Unbewusste zu Hilfe rufen

Fingernägel kauen

Lästige Gewohnheiten

In Teil II wurde ein Modell vorgestellt, dass über das Erkennen eines Ablaufs (Auslöser-Routine-Belohnung) eine bewusste Verhaltensänderung ermöglicht. Was aber, wenn eine bestimmte Gewohnheit fest verankert ist? Die Routine läuft ab, obwohl wir uns des Ablaufs sehr wohl bewusst sind?

Zum Beispiel Conny und ihre Fingernägel – so weit vorhanden

Unbemerkt ist das Kauen an ihren Fingernägel bei Conny zu einer lästigen Gewohnheit geworden. Weiterlesen

Schlechte Gewohnheiten ablegen II : Duhigg-Modell – oder das Wissen über die Wirkungsweise von Gewohnheiten nutzen

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Gewusst wie – so entfalten Gewohnheiten ihre Macht

Charles Duhigg hat in seinem lesenswerten Buch Die Macht der Gewohnheit den „Mechanismus“ beschrieben, wie im Unterbewusstsein gespeicherte Gewohnheiten unser Verhalten beeinflussen, ohne dass wir dies merken. Gewohnheiten entstehen aus einem sich selbst verstärkenden Kreislauf. Aufgrund eines spezifischen Auslösern kommt eine Routine in Gang, die unmittelbare Belohnung bietet. Mit jedem neuen Kreislauf verfestigt sich die so entstandene Gewohnheit:
Duigg-Modell Weiterlesen

Schlechte Gewohnheiten ablegen (I) : „Kairos“ – oder den günstigen Augenblick beherzt nutzen!

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Eine Frage der Schnelligkeit – Gewohnheit schlägt Entscheidung

Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen guten und schlechten Gewohnheiten. Es speichert vielmehr die Verhaltensweisen in den Tiefen des Gehirns, die sich als angenehm d.h. mit einer Belohnung verbunden herausgestellt haben. Was gut funktioniert und ein gutes Gefühl hervorruft, wird so im Gehirn abgelegt, dass es durch einen bestimmten Auslöser unbewusst aufgerufen wird, lange bevor das Bewusstsein (Wille, Entscheidung) dies mitbekommt. Der Auslöser (Situation, Gegenstand, Bild, Duft, Gefühl, Sinnesreiz…) hat das zugehörige Verhalten längst in die Wege geleitet – die Autotür wird ohne Nachdenken verschlossen, ebenso wie die bereitliegenden Chips genascht werden, die regelmäßige Joggingrunde wird trotz Regens gelaufen, ebenso wie zur Zigarette gegriffen wird oder die Fingernägel gekaut werden. Im Laufe des Lebens bilden wir so ein festes Gerüst von Gewohnheiten aus, von deren Macht wir profitieren („gute Gewohnheiten“) und deren Unveränderlichkeit uns verzweifeln lässt („schlechte Gewohnheiten“) Weiterlesen

Umgang mit einem schwierigen Menschen – Wie soll ich mich entscheiden?

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Ein „schwieriger Mensch“ entsteht

Es kann passieren, dass mir eine Person in meinem Umfeld immer wieder „auf die Nerven geht“. Dann verengt sich der eigene Blickwinkel immer weiter; alles, was der „schwierige“ Mensch tut, wird mit einer negativen Brille gesehen. Ein Teufelskreis kommt in Gang: Es werden nur noch die schwierigen Verhaltensweisen wahrgenommen, andere Verhaltensweisen werden dagegen ausgeblendet. So wachsen jeden Tag Ärger, Wut und Unverständnis. Der betreffende Mensch wird zum „roten Tuch“. Da man sich in solchen Situationen in der Regel nicht komplett aus dem Wege gehen kann, vertieft jede Begegnung die Schwierigkeiten. Ein „schwieriger Mensch“ entsteht! Weiterlesen

Krankheitsängste – „Wie soll ich mich in meiner Panik entscheiden?“

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Vier Arten von Krankheitsängsten

Ängste und Panikattacken treten bei jedem Menschen auf. Oft treten sie in Zusammenhang mit einem besonderen Ereignis ein und vergehen nach einiger Zeit auch wieder. Angst entsteht durch die Bewertung einer Situation als gefährlich / lebensbedrohend. Sie entsteht „im Kopf“ und kann deshalb auch nur „im Kopf“ gelöst werden.

1. Klassische Phobien

Viele Menschen haben Ängste (Phobien) z.B. vor Spinnen, Hunden und eben auch vor Krankheiten z.B. in Form der Angst vor Ansteckungen und dem daraus folgenden Hygienezwang. „Eine Phobie bezeichnet allgemein eine übersteigerte Angstreaktion gegenüber eindeutig definierten, objektiv betrachtet ungefährlichen Situationen oder Objekten. Aufgrund der starken Angst wird die Konfrontation mit diesen Situationen oder Objekten vermieden, oder nur unter massiver Furcht ertragen. Allein die Vorstellung der gefürchteten Situation ausgesetzt zu sein, erzeugt oft Angst. Die gefühlsmäßige Angstreaktion wird in der Regel begleitet von starken körperlichen Begleiterscheinungen der Angst, zum Beispiel Herzrasen, Zittern oder Schwitzen.“ (Definition des Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ) Köln).
Phobien können durch gezielte Verhaltenstherapien sehr gut abgemildert bzw. zum Verschwinden gebracht werden.

2. Angst nach einer traumatischen Krankheitserfahrung

In der Regel haben Herzinfarktpatienten oder Patientinnen mit überstandener Brustkrebs-Erkrankung tiefsitzende Ängste vor einer erneuten Erkrankung Weiterlesen

Entscheidungen treffen als Führungskraft – „Den Mann muss ich entlassen“!?

Entscheidungen treffen als Führungskraft
Führungskräfte auf allen Ebenen müssen permanent Entscheidungen treffen. Ihre Entscheidungen haben oft gravierende Folgen: Sie entscheiden über den wirtschaftlichen Erfolg/Misserfolg des Unternehmens. Besonders schwierig sind Entscheidungen bei massiven Konflikten mit Mitarbeitern. Oft erscheint eine Trennung als die einzige Möglichkeit. Aber ist das wirklich notwendig? Gibt es Alternativen? „Können wir es nicht doch nochmal versuchen“?

Entlassungsgespräch als besondere Herausforderung

Richtig herausfordernd ist es, in einem persönlichen Gespräch dem/der betreffenden MitarbeiterIn die Kündigung mitzuteilen. Das bereitet manchen Führungskräften schlaflose Nächte. Es ist deshalb gar nicht so verwunderlich, dass es Chefs gegeben hat, die ihren Mitarbeitern per SMS oder Mail gekündigt haben. Zu dem Trennungsgespräch kommt es dann häufig erst, wenn der Ärger und das Unverständnis so groß sind, dass das Gespräch dann zu einer „Abrechnung“ mit dem Mitarbeiter/der Mitarbeiterin wird. Es besteht dann keine Chance mehr, realistisch zu prüfen, wie eine Trennung in Würde für beide Seiten aussehen kann. Weiterlesen

„Wie kann ich mich entscheiden, das Grübeln endlich aufzuhören!“

Endlose Gedankenschleifen

Oft gehen uns bestimmte Ereignisse so nach, dass ein bestimmter innerer Film immer wieder im „Kopfkino“ abläuft. Sobald wir uns nicht mehr ablenken können, kommt eine Gedankenschleife in Gang. Dabei wird eine bestimmte Szene immer und immer wieder durchlebt. Das ist besondere quälend,

  • wenn wir einen „unverzeihlichen“ Fehler gemacht haben,
  • wenn wir vor einer Situation Angst haben,
  • wenn wir uns nicht entscheiden können,
  • wenn wir einen Verlust erlitten haben,
  • wenn wir eine Niederlage erlebt haben,
  • wenn wir keine Zukunftsperspektive mehr haben.

Gerade nachts überkommt uns dann die Grübelei und hält uns stundenlang wach. Weiterlesen

Entscheidung – Ich kann doch meine Mutter nicht verhungern lassen?!

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Kann man einer Tochter zumuten, über Leben und Tod ihrer Mutter zu entscheiden?

Man kann.
Die Mutter (86) von Lina ist mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus gekommen und liegt auf der Intensivstation. Als Lina in die Klinik kommt, wartet schon der Stationsarzt auf sie. Er eröffnet ihr, dass die Mutter sehr schwer krank ist und im Koma liegt. Es muss eine Entscheidung getroffen werden, ob die Mutter künstlich ernährt werden soll, da sie sonst „verhungern würde“. Lina ist entsetzt über die Entscheidung, die sie da treffen soll. Weiterlesen

Entscheidungsprobleme- Wie soll es weitergehen? Systemaufstellung kann helfen

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Avatare im Stadtpark

Nicole ist mit dem Fahrrad unterwegs zum Stadtpark; sie muss mal raus. Gestern hat sie Bescheid bekommen, dass sie zum zweiten Mal durch die Zwischenprüfung gefallen ist. Was soll jetzt werden? Theoretisch hat Nicole noch einen Versuch, aber will sie wirklich weitermachen? Jura ist ihr verleidet, aber aufhören? Das kann sie ihrem Vater nicht antun, der fest darauf setzt, dass sie später die Kanzlei übernimmt… In einer ruhigen Ecke des Parks ist an diesem Wochenende eine kleine Ausstellung mit Holzskulpturen. Nicole will schon vorbeifahren, bis sie einen Tisch sieht, auf dem kleine skurile Treibholzfiguren stehen und ein Schild „Büro für kreative Problemlösungen“. Weiterlesen

Gehirntumor – wenn nichts mehr geht


Diese merkwürdige Geschichte habe ich bei Fritz Simon gefunden.

Was tun, wenn nichts mehr geht

Manchmal geraten wir in Situationen, in denen wir nicht mehr weiterwissen. Wir sind in einen „Schneesturm“ geraten und fragen uns verzweifelt, wie es weitergehen soll.

Das persönliche Radrennen gegen den Tumor

Für Franz bricht eine Welt zusammen, als ihm der Arzt eröffnet, dass er einen Gehirntumor hat. Nach OP und Chemotherapie sieht er aus wie ein alter Mann – und fühlt sich auch so. Als er immer trübsinniger wird und häufig zu viel Alkohol trinkt, verlässt ihn seine Frau samt der kleinen Tochter. Er ist gezwungen, die große Wohnung aufzugeben und zieht in eine kleine 1-Zimmer-Wohnung. Dort sitzt er hauptsächlich vor dem Fernseher und kämpft mit schlimmen Panikattacken. Weiterlesen

Bauchentscheidungen – kann ich mir selbst vertrauen?

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Drei Beispiele für ganz unterschiedliche Bauchentscheidungen

Mit den Bauchentscheidungen ist es so eine Sache. In manchen Situationen sind sie „günstig“ und anderen sehr „ungünstig“. Dazu drei Beispiele…

Mirko hat „Bauchschmerzen“

Mirko hat in den letzten zwei Jahren einige wichtige Entscheidungen im Leben getroffen, die er als „Bauchentscheidungen“ bezeichnet: Mit etwas Kapital von seinem Bruder einen IT-Shop eröffnen – „letztlich eine reine Bauchentscheidung“. Die Geschäfte laufen anfangs gut und Mirko leistet sich einen Porsche Cayenne – „mein alter Traum, eine reine Bauchentscheidung“. Weiterlesen

Ich kann mich doch wegen der Kinder nicht trennen?!

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In vielen Partner-Beziehungen schwelen Konflikte über Monate und Jahre, ohne dass eine Entscheidung getroffen wird. „Ich kann mich doch wegen der Kinder nicht trennen!“

Einerseits

Es ist eine sehr wertvolle Sache, wenn ein Paar, das sich auseinander gelebt hat, wegen der Kinder versucht, ein gemeinsames Zuhause zu erhalten solange es geht. Viele Paare sind bereit, aus Liebe zu ihren Kindern in der Partnerschaft auf vieles zu verzichten. …weiterlesen

Entscheidung treffen – Soll ich mich selbständig machen?

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Vier erfolgversprechende Beweggründe, um sich selbständig zu machen

Es gibt viele Beweggründe, warum jemand sich für eine Selbständigkeit entscheidet. Die folgenden vier Motive erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs deutlich:
1. „Ich möchte viel und intensiv arbeiten, das aber selbständig, mit eigener Zeiteinteilung und Freiräumen“.
2. „Ich habe in einem spezialisierten Bereich ein profundes Fachwissen und möchte das für ein eigenes Angebot einsetzen, wobei ich schon erste Kunden habe“. Weiterlesen

Entscheidung an einem Wendepunkt im Leben

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Zwei Arten von Wendepunkten im Leben

Für die meisten Menschen verläuft das Leben in relativ festen Bahnen. Je nach Fähigkeiten und Möglichkeiten entwickeln sich die eigenen Vorstellungen – oft nicht ohne Rückschläge und Umwege, aber in einem festen Rahmen. Wendepunkte, in denen das eigene Lebenskonzept in Frage gestellt wird und die bisherige Lebensführung geändert werden muss, sind relativ selten.
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Folgenreiche Entscheidung – sollen wir uns auf einen Hauskauf einlassen?

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Fakten und Emotionen

Viele jungen Familien stehen vor der Entscheidung, ob sie sich ein Haus kaufen / bauen sollen. Zunächst ist die Frage für viele Paare aus finanziellen Überlegungen heraus kein Thema. Nach einiger Zeit, wenn eine gewisse Etablierung im Beruf der Partner eingetreten ist und die Familiensituation absehbar ist, rückt die Frage nach einem Hausbau/Hauskauf in den Bereich der Möglichkeiten. Die dann anstehende Entscheidung ist vielschichtiger, als es zunächst erscheinen mag. Denn bei der Entscheidung spielen sowohl Fakten, als auch vor allem tiefgreifende emotionale Wünsche eine Rolle.

Fred und Inge haben zwei kleine Kinder. …weiterlesen

Eigene Entscheidungen – oder was will ich wirklich?

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Bernhard steckt zurück

Bernhard hat das Gefühl, dass er schon lange keine eigenen Entscheidungen trifft. Im Betrieb ist er zum Mitläufer geworden, der sich nicht mehr traut, eigene Vorschläge einzubringen. Die jüngeren Kollegen treten kompetent, selbstsicher und bestimmend auf. Manche Entscheidungen werden dann getroffen, die unüberlegt sind. Bernhard würde auf Grund seiner Erfahrung anders entscheiden, mehr riskieren wollen, neue Wege gehen. Aber …weiterlesen

Entscheidungen durchhalten – und nicht auf halbem Wege umkehren

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Die Angst der Mitte

Viele kennen die „Angst der Mitte“, ein Begriff der vom Schweizer Psychoanalytiker Paul Tournier geprägt wurde: Man/frau hat eine Entscheidung getroffen und macht sich mit Elan auf den Weg. Doch auf dem Weg kommen einem Zweifel, Bedenken, Ängste – und auf halbem Wege kehrt man um.
Eine anschauliche Alltags-Beobachtung dazu ist der alte Mann mit Stock, der sich nach langen Schauen rechts und links über die mäßig befahrene Straße wagt. Als er …weiterlesen